„Für eine zukunftsweisende Entwicklung von Patrick Henry Village ist die Verlagerung des sogenannten Ankunftszentrums unumgänglich. Eine notwendigerweise abgegrenzte Asyleinrichtung wie das ‚Ankunftszentrum‘ wäre in PHV ein Fremdkörper, der sich extrem nachteilig auf die Gestaltung der ehemaligen US-Wohnsiedlung auswirken würde“, so AfD-Stadtrat Sven Geschinski, der seine Partei im Konversionsausschuss vertritt.

Hinsichtlich des kürzlich ins Spiel gebrachten neuen Standorts auf Eppelheimer Gemarkung müsse den berechtigten Interessen auch der Pfaffengrunder Bürger Rechnung getragen werden, so Geschinski weiter.

Grundsätzlich werde immer deutlicher, welche Belastungen und Folgekosten die massenhafte Einreise Versorgungssuchender seit 2015 verursacht. „Laut BAMF liegt die Anerkennungsquote als Asylberechtigte im ersten Halbjahr 2019 bei 1,2%. Im Jahr 2018 lag diese Quote bei 1,3%, im Jahr zuvor sogar nur bei 0,7%“, so Geschinski, „selbst wenn man die in Europa einzigartig großzügige Auslegung des Flüchtlingsstatus in Deutschland mit einberechnet, wurden in den letzten Jahren lediglich ein Drittel entsprechend anerkannt.“

Anhand dieser Zahlen lasse sich leicht erkennen, dass die Masse der Asylsuchenden keinerlei Schutzgründe vorweisen kann und es schlicht und ergreifend um Versorgungs- und Wohlstandssuchende gehe. „Die AfD tritt dem von interessierten linken Kreisen verbreiteten Narrativ der vor Krieg und Verfolgung Geflohenen deutlich entgegen. In Zeiten, in denen selbst Syrien-Zuwanderer wieder vermehrt Urlaub in ihrem Heimatland machen, sind derartige Geschichten unglaubwürdiger denn je“, macht AfD-Stadtrat Geschinski klar. „Die nicht beliebig vermehrbaren Ressourcen unserer Stadt sollen nach unserer Auffassung in erster Linie den Heidelbergern zur Verfügung stehen und der kleinen Gruppe tatsächlich individuell Verfolgter.“

Stadtrat Sven Geschinski, 20. August 2019

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