Viele von uns erinnern sich noch an das Sandmännchen, das uns als Kindern Gute-Nacht-Geschichten brachte. Nun ist die Kindheit schon lange vorbei, doch auch als Erwachsener braucht man auf einen Märchenonkel nicht zu verzichten – zumindest nicht, wenn man die RNZ liest. Dort ist nämlich Klaus Welzel für die politisch korrekten Märchen zuständig. Heute nun erzählt uns Märchenonkel Klaus in seinem Kommentar etwas über eine kraftlose Partei: nein, gemeint ist nicht die vor sich hindümpelnde SPD mit ihrem „Maadin“ oder die seit Monaten im Sinkflug befindlichen Grünen. Klaus Welzel spricht von der Partei, die sich gute Chancen auf den dritten Platz bei der Bundestagswahl ausrechnen kann: der AfD.

Diese Partei sei konservativ (böse!) und wolle das Asylrecht abschaffen und die Entwicklungshilfe streichen, gar Aufnahmezentren in Nordafrika schaffen (ultraböse!). Das sei radikal (noch böser!).

Dumm nur, dass die Wahrheit ein klein wenig anders ist: Die AfD will das individuelle Asylgrundrecht durch die grundgesetzliche Gewährleistung eines Asylgesetzes (institutionelle Garantie) ersetzen, weil die aktuellen Regelungen erkennbar zum massenhaften Asylmissbrauch einladen. Die Entwicklungshilfe soll für diejenigen Länder gestoppt werden, die sich bei der Eindämmung der Migrantenflut unkooperativ zeigen. Und Aufnahmezentren in Nordafrika fordert sogar der von Klaus Welzel so geschätzte französische Präsident Macron und auch der österreichische Außenminister Kurz, der sehr wahrscheinlich demnächst Bundeskanzler der Alpenrepublik sein wird. In Welzels Augen offensichtlich alles Radikale.

Es gehe nicht um Logik, schreibt Welzel. Ganz offensichtlich, denn wer wie Welzel in seinem Wochenend-Kommentar eine „europäische Sozialarbeit“ zur Bekämpfung der radikalen Moslemterroristen vom Schlage der Barcelona-Gruppe fordert, macht deutlich, dass Logik eben seine Sache nicht ist und er am Thema gründlich vorbeischreibt. Kopf dieser zwölf „Männer“ umfassenden Terrorgruppe war nämlich ein islamischer Geistlicher, der sich beim Bombenbasteln versehentlich selbst in die Luft sprengte. Verbindliches Element aller in Westeuropa wütenden Terroristen ist der Islam in seiner derzeit vorherrschenden aggressiven Ausprägung. (Osteuropa hat dieses Problem mangels islamischer Community nicht.) Wer aber vor dem Problem des Islam und seines absoluten Machtanspruchs so fest die Augen verschließt wie Dr. Welzel und stattdessen Sozialarbeiter als probates Mittel im Umgang mit Selbstmordattentätern empfiehlt, sollte sich in puncto Logik nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

 

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